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Nachteile der “Willkommenskultur” - Kolumne Focus

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CDU-Generalsekretaer Tauber: Betreuungsgeld ist ein Erfolg

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Im “Ex-Ostblock”, in Sofia, Bulgarien (Bildergalerie), sehe ich die EU aus einer anderen Perspektive. (Sorry wegen der Umlaut-Schreibung - der Computer hier hat keine “Tuettelchen-Buchstaben”…). Ich habe von 1993 - 94 fuer 10 Monate in Sofia gelebt, die Sprache gelernt, in der christlichen Studentenarbeit mitgeholfen und gute Freunde gefunden, die ich gerade besuche.

Bulgarien (Link zum Abriss der Geschichte Bulgariens!) war von 1395-1876 bzw. 1886 unter osmanischer (muslimisch-tuerkischer) Herrschaft. Als die Bulgaren sich, mit Hilfe der Russen, freigekaempft hatten, kam eine relativ gute Zeit - es gibt wunderbare Bilder von Russe (Donau), Varna, der Schwarzmeerkueste, Plovdid, Sofia (googeln bei Interesse!) und anderorts. Die Gebaeude dieser Zeit sind sichtlich von Oesterreich-Ungarn beeinflusst. Nach dem Ersten Weltkrieg stieg der Einfluss der Russen, die ja zur Befreiung vom “Tuerkischen Joch” beigetragen hatten. (Ueberbleibsel” dieser Zeit beschreibt dieser Artikel.) Auch dank der Kloester, die vielfach in den Bergen versteckt waren, war ab ca. 1830 / 40 das bulgarische Nationalgefuehl, das Wissen um und das Bewusstsein der Bedeutungen einer eigenen Geschichte, Kultur, Kunst in Dichtung, Malerei, Musik, Schriftstellerei, Bildhauerei wieder erwacht. Die in den bulgarischen Schulen gelesenen Schriftsteller Ivan Vasov, Christo Botev, Peio Javorov u.a. sind vielfach Widerstandskaempfer gewesen.
Unter hohen Verlusten und nach vielen Kaempfen konnte um 1880 die Vormacht der Muslime beendet werden. Heute findet man nur wenige Moscheen, eher im Sueden denn im Norden, im Land. Die tuerkische Minderheit macht zahlenmaessig etwa 12 % aus (frueher 10, durch die Abwanderung der eher Gebildeten, Juengeren gestiegen). Bulgarisch-Orthodoxe Kirchen finden sich dagegen ueberall. Sie sind teilweise, wie die Kloester, ganz versteckt in den Bergen gewesen, zum Teil halb in der Erde versenkt, damit die Tuerken sie nicht fanden. Bei Veliko Turnovo, der frueheren Hauptstadt Bulgariens (Bluetezeit bis 1395!) findet man viele Beispiele dafuer. Die bulgarischen Nationalheiligen Kiril und Methodi hatten, als sie aus Griechenland hierher kamen (sie waren Moenche) die kyrillische Schrift, die sich von der griechischen ableitet, entwickelt. Das war die Voraussetzung fuer die Entwicklung der Kultur.

Im 20. Jh. stieg der Einfluss Russlands und des Kommunismus wieder.
Auf dem Balkan - im jugoslawischen Raum - gab es immer wieder Unruhen zwischen den Volksgruppen. Der Bosnier, der die den Ersten Weltkrieg ausloesenden Schuesse abgab, mag im “Kampf” gegen die Vorherrschaft und das imperialistische Denken Oesterreich-Ungarns gehandelt haben - und wollte einen dafuer massgeblich Verantwortlichen “um die Ecke bringen”. Es gelang. Was dann folgte, war eine Katastrophe - unglaublich, wie die Gewalt im 1. Weltkrieg ueber ganz Europa ausuferte.

Ich werde mich die Tage informieren, wie es in der “Zwischenzeit” bis 1939 in Bulgarien aussah. Ich vermute, Russland baute seine Machtposition aus, weiss es aber nicht. Dann kam der 2. Weltkrieg (1939 -1945).
Bulgarien ist dafuer bekannt, dass es vielen Juden das Leben rettete, indem sie hierher kommen konnte. Sofia besitzt die drittgroesste Synagoge Europas, 1905-1909 gebaut. Wunderschoen, im Herzen der Stadt, in Sichtweite der Moschee, der Sveta Nedelja Kirche (bulgarisch-orthodox, “Heiliger Sonntag”). Um die Ecke ist jetzt auch eine katholische Kirche neu gebaut, ob dort vorher schon eine stand, weiss ich nicht. Dazwischen liegt das grosse roemische Ausgrabungsfeld der Stadt “Serdika“, mit vielen alten Kirchen, aber auch Tempelresten, das u.a. durch den U-Bahn-Bau und die Erweiterung der U-Bahn - es gibt seit einigen Jahren eine zweite Linie in Nord-Sued-Richtung - erweitert wurde.

Bulgarien war Jahrtausende vor Christus bereits Schmelztiegel der Kulturen. Griechen, Thraker, Praebulgaren, Osmanen, Roemer u.a. “begegneten” sich hier. Trieben Handel. Lebten - friedlich, manchmal auch kriegerisch - nebeneinander. Beeinflussten (und bereicherten) sich gegenseitig. Roemer und Griechen brachten die Schrift. Es gibt uralte Muenzfunde, u.a. im Historischen Museum in Plovdiv zu sehen. Die altesten Muenzen dort sind aus dem 6. Jahrhundert vor Christus. In Plovdiv, suedoestlich von Sofia mehr in der Mitte des Landes gelegen, befindet sich ein wunderbares roemisches Amphitheater. Es ist rekonstruiert, bereits in kommunistischen Zeiten oder frueher, und wird im Sommer fuer Freiluft-Auffuehrungen genutzt. Daneben sind in Plovdiv auch andere grosse Ausgrabungsgebiete, wo aktuell weitergeforscht und gegraben wird. Plovdiv ist - wie Rom - auf 7 Huegeln erbaut! Eine sehr schoene Stadt - nur leider zerfaellt einiges an historischen Bauten. Man muss aufpassen, dass sie nicht dem Modernisierungswahn zum Opfer fallen.

Man weiss, wie dann die Russen, die Kommunisten den Balkan (sie packten die diversen Staaten - Mazedonien, Bosnien, Serbien, Moldawien, Kosovo - zu Jugoslawien zusammen - heute zerbrochen, unter grossen Wehen!) und auch Rumaenien und BG ueber Diktatoren unter ihre Macht und Einfluss brachten. Es war auch nicht alles schlecht damals. Die Wohnbloecke, die die Stadtbilder im gesamten Osten Europas praegen, waren das Ergebnis der Herausforderung, Wohnraum fuer die wachsende Bevoelkerung in den 70-er und 80-er Jahren bereitzustellen. Es waren “Standard-Plattenbauten“, die so entwickelt wurden, die sich in der DDR, in Tschechien, Slowakien, UDSSR und eben auch in BG bewaehrten. Viele kleine Haeuschen mit Gaerten MUSSTEN dafuer weichen. Davon uebrig sind noch die Obstbaeume (vornehmlich Pflaume) auf dem Gruenland zwischen den Bloecken.
Die Herrschenden dachten jedoch daran und legten Wert darauf, grosse und schoene Parks in der Stadt zu erhalten und zu erstellen, in denen sich die Menschen vergnuegen - und ohne in den Urlaub wegfahren zu muessen - erholen konnten. Es gab dort (teilweise immer noch, oefter verfallen) Boetchenseen, nette Cafes, Spielplaetze und andere Angebote. Die 3 Lifte hoch auf’s Vitosha-Gebirge suedlich von Sofia waren am Wochenende von Menschen ueberlaufen. Die Fahrt kostete ein paar Stotinki. Man wanderte und genoss die Freiheit und gute Luft oben. Das wurde auch staatlich gefoerdert, ebenso fuer Schueler. Heute stehen die Lifte verwaist. Ich weiss nicht, ob aktuell einer arbeitet. Aber sie sind teuer - fuer einen “Normal-Bulgaren” nicht zu bezahlen. Die Menschen “vergnuegen” sich im Internet - und muessen dafuer keinen Fuss mehr vor die Tuer setzen - so sie denn einen Computer oder GSM (Smartphone) haben. Viel Geld wird damit verdient. Es gibt auch oeffentliche Hotspots. Jedoch: Ist diese “Vereinheitlichung” des Lebens und diese Technik-Abhaengigkeit, die von Wirtschaft (natuerlich!) und Politik gefoerdert wird, so erstrebenswert? Auf jeden Fall bringt sie auch Gefahren mit sich - die man nicht unterschaetzen darf! (Kontrolle / Ausspaehen, Bewegungslosigkeit, Verlust von Kultur, Koennen, Wissen, Beziehungsfaehigkeit)

Die “modernen Zeiten” mit der EU. Von 9 Millionen Menschen in 1993 / 94, als ich fuer 10 Monate in Sofia lebte, ist die Zahl nun auf 7 Mio. gesunken. Die Auswanderungswelle vornehmlich der jungen Menschen laeuft auf Hochtouren! Zum Studium, zum Arbeiten - man geht nach England, in die USA, Deutschland, Frankreich und anderswohin. Wo man mehr Perspektiven erhofft. Ich kenne viele Bulgaren in Deutschland und anderswo, auch bereits an verantwortlichen Positionen angekommen. Eine positive Rolle spielt naemlich das noch in Sowjetzeiten gepraegte Bildungssystem - und auch der hohe Rang, dem Kultur damals eingeraeumt wurde. Frauen waren ziemlich gleichberechtigt - und wurden in der Produktion und anderswo als Arbeitskraefte benoetigt und eingesetzt. Das zeigt sich bis heute, ebenso wie in Deutschlands Osten.

Die 20 Jahre waehrende Zeit der Freiheit wird nun, durch “Europa”, abgeloest von der (selbst “gewaehlten”) Abhaengigkeit von BRUESSEL.
Die “EU-Kontrollmacht” will sich weiter ausstrecken, hat Rumaenien und Bulgarien bereits bei sich, will weiter in die ex.-jug. Staaten (die sich in den 90-ern bekriegten!) und in die Ukraine, Georgien, usw. Mit bekannten, aktuell dramatischen Auswirkungen.

Fuer mich ist das ein neuer IMPERIALISMUS. Getrieben von Marktinteressen, Wirtschaftsinteressen. Grosse Firmen wollen expandieren - und tun das bereits reichlich. Wo Menschen leben, gibt es Geld zu holen - und Bodenschaetze zu heben.
LEIDER ist die Wirtschaft das “Haupt-Zugpferd” DIESER EU!
Nicht die gemeinsame christliche Kultur - die hoechstens am Rande.
Der aktuell “hoechste Wert ist, dass alle sexuellen Spielarten ausgelebt werden koennen muessen.
Herr Putin als orthodoxer Christ moechte, wie viele andere Christen, Muslime und andere denkende Menschen, nicht, dass der “SEX” derart im Zentrum steht.
Im Osten leben und denken die Menschen noch recht konservativ-traditionell, was sich auch in Entschliessungen von Parlamenten zeigt, die Ehe NUR zwischen Mann und Frau anzuerkennen. Konflikte mit der EU-Fuehrung, die von Homo-Lobby-Vertretern durchsetzt ist, sind vorprogrammiert.

Nicht nur, aber auch deswegen halte ICH es fuer wichtig, an der Unabhaengigkeit der einzelnen Laender vom “Bruesseler Diktat” zu arbeiten!
Wegzukommen von den 28 Einheitsfahnen (die “besoffenen”, blau mit Sternen) hin zu 28 stolzen Flaggen grundsaetzlich eigenverantwortlich handelnder und entscheidender Laender! In guter Kooperation, wo es Sinn macht.

Das ist meine Perspektive - und meine Hoffnung - fuer Europa!
Damit auch Bulgarien vom “Bittstellerland” von heute zu der “stolzen und selbstbewussten Nation” in dem Sinne zurueckkehren kann, die es einmal gewesen ist - und auch noch ist! Mit einer der ersten christlichen Kirchen Europas. Mit Jahrtausende alter Kultur. Mit wunderbarer Landschaft. Mit freundlichen und hart arbeitenden - aber auch schwer Not leidenden, und doch nicht verzweifelnden wunderbaren Menschen. Mit seiner eigenen Sprache, Geschichte und Kultur - auf die es, wie jedes Land Europas und der Welt - STOLZ sein kann - und das auch (verantwortlich) DUERFEN sollte!

Fuer mich muss Europa anders werden, als es heute, auch in den “Visionen” der Politiker, ist:
Ein Europa der Vaterlaender, die in Reife und Eigenverantwortlichkeit, in guten Beziehungen zu Nachbarn und traditionell mit ihnen verbundenen Staaten (Ex-Kolonien, andere Beziehungen) MITEINANDER ein Leben in FRIEDEN und FREIHEIT organisieren, fuehren und immer neu erarbeiten und erkaempfen!
Nicht allein wirtschafts- und MARKT-orientiert.

VERNUNFT, VERSTAND, MITMENSCHLICHKEIT, FREIHEITSWILLE und GELEBTE VERANTWORTLICHKEIT (nicht Geldgier!!! Auch und besonders fuer die NATUR!) sollten MEIN Europa bestimmen. Davon sind wir weit entfernt.
Das Geld sollte vornehmlich in den jeweiligen Laendern bleiben -
und darf nicht im “Wasserkopf” von Bruessel verbraten werden!

Ich bin froh, dass wir mit der “Alternative” (AfD) eine Alternative haben!
Menschen, Politiker, die sich auf der Basis von Vernunft fuer sinnvolle Veraenderungen und Weiterentwicklungen der Politik einsetzen. In der Hoffnung, dass in EUROPA tatsaechlich FRIEDEN und FREIHEIT bleiben und das Selbsbestimmungsrecht der Voelker beruecksichtigt wird.

Almut Rosebrock, Aktionsbuendnis “Gerne leben mit Kindern”, Wachtberg / Bonn

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Guten Tag, Herr Gauck!
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Gedanken zu Ihrer Gedenkrede” zum 70. Jahrestag des 20. Juli von einer kritischen und mitdenkenden Bürgerin.

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